Herzlich Willkommen beim Rauchklub Großschwarzenlohe Sängerriege e.V. Sängersstammtisch

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. Langsamrauchen Singen im Chor Theaterspielen . . Langsamrauchen Singen im Chor Theaterspielen Bild aus 2011 1. Platz Theaterabende 2016

„Teuflisch gutes wie einfach himmlisches“ Theaterstück lockt heuer zum Rauchclub

Von Hörnern oder Flügeln als Belohnung und einer Hochzeit


Großschwarzenlohe - Einen rundum gelungenen Theaterspaß in drei Akten mit dem Stück „Eine himmlische Beförderung“ hat die Theatergruppe des Rauchclubs Großschwarzenlohe auch 2016 in langjähriger Tradition als humorvoll-hintersinniges Stück in fränkischem Dialekt in Szene gesetzt, bei dessen ersten beiden Aufführungen die Waldhalle jeweils voll besetzt war.    


Musikalisch stimmte Carolin Bischof, die zugleich im Theaterstück eine wichtige Rolle spielte, mit ihrem Soloauftritt und dem Lied „Theater, Theater“ das Publikum zur Eröffnung des Abends auf den kommenden Dreiakter ein, für den Thomas Müller als Spielleiter einmal mehr auf langjährige Akteure und neue Mitspieler als begeisterte Amateure für das diesjährige Stück des oberpfälzischen Autors Wolfgang Bräutigam zurückgreifen konnte. Und dass es diesmal um ein Duell der beiden höheren Mächte Himmel und Hölle ging, zeigte gleich die erste Szene des Stücks, bei der sich dem Publikum eindrucksvoll das Leben in der Unterwelt präsentierte.

Dabei erhält „Jungteufel Diavolo“ (leidenschaftlich gespielt von Tobias Boeck) - auch um sich am Ende seiner Ausbildungszeit endlich seine „Hörner“ zu verdienen - von Betreuerin „Luzifera“ (Rita Ryrko in einer Doppelrolle als „Teufels Großmutter“ in der Hölle und Hilde Wachter auf Erden) den Auftrag, die Hochzeit bei Familie Weismann mit allen möglichen Mitteln zu verhindern. Mit Seitenhieben auf politische Themen und viel Lokalkolorit kam schon hier das Publikum auf seine Kosten, wenn es etwa hieß, dass es kürzlich ein ehemaliger Firmenchef in der Hölle geschafft habe, mehrere Höllenöfen kaltzustellen und mehr als 1000 Hilfsteufel dabei zu entlassen.   


Diavolos Pläne scheinen aufzugehen …

Bei den Weismanns angekommen, hat Diavolo - dank unsichtbarem Teufelsumhang - scheinbar leichtes Spiel: Bei den Eltern der Braut, Alfred und Erika Weismann (als Urgesteine der Theatergruppe Biggi Hoffmann und Karl-Heinz Steger) liegen kurz vor der Hochzeit die Nerven blank. Ehefrau Erika und Nachbarin Hilde Wachter (Rita Ryrko) betätigen sich als Hochzeitsplanerinnen ohne die Braut selbst einzubeziehen und Alfred mit Nachbar Heinz Wachter (von Reiner Engl - ebenfalls in einer Doppelrolle als Petrus im Stück dabei - wunderbar dargestellt) rechnen die ausstehende Mitgift schon in einem Mehrfamilienhaus-Neubau finanziell für sich mit ein.      

Mit der Möglichkeit, sich bei Bedarf sichtbar machen zu können, nutzt Diavolo geschickt die Situation zum Chaos und um die Hochzeit zu verhindern: Bei den Trauzeugen der Braut, Nicole Schön und Gerd Müller (Neuzugang Susi Dallhammer und Bernd Reithinger), tritt er als zunächst unbekannter Bräutigam und besonderer Freund auf, bei Bräutigam Klaus Dieter Faber (Markus Schlegel) als ehemaliger Liebhaber der Braut und den zukünftigen „Häuslebauern“ Alfred und Heinz als guter Freund des Bräutigams - jeweils mit haarsträubenden Geschichten. Und mit jeder neuen folgenreichen Unterhaltung wähnt sich „Diavolo“ schon seinen Hörnchen näher.


Himmlische Hilfe mit „Jungengel Raffaela“

Als Tochter Yvonne (von Andrea Hitziger verkörpert) als baldige Braut erfährt, dass entgegen eigener Wünsche die Hochzeit schon komplett durchgeplant ist, liest sie impulsiv ihren „Hochzeitsplanerinnen“ die Leviten und droht von sich aus die Hochzeit abzusagen. Aber auch damit hat der inzwischen ermüdete Jungteufel noch nicht gewonnen und fast schon ein „Wink des Himmels“ ist es, dass in dieser Situation die Mutter des Bräutigams, Henriette Faber (mit Monika Wenzel ideal besetzt), ankommt und sich Erika und Hilde durchringen, die Hochzeit mit Yvonne zusammen zu planen und dafür verzweifelt himmlische Hilfe herbeisehnen.  

Und der Hilferuf wird erhört, denn Petrus (Reiner Engl) schickt „Jungengel Raphaela“ (von Carolin Bischof herrlich verkörpert) mit Hilfsmitteln auf Erden, zumal sich auch Raphaela damit endlich ihre eigenen Engelsflügel verdienen kann. In ihrem Eifer, alles wieder gut zu machen, was „Diavolo“ angerichtet hat, unterlaufen aber Raphaela zunächst Fehler und ihr teuflischer Konkurrent sieht sich schon am Ziel, wenn jetzt beide vor Ort trickreich um den Erfolg ihrer Aufgabe sprichwörtlich kämpfen.  (jör)



Familiennachmittag 26. Mai
Vielen Dank an die gesamte Theatergruppe für das erstklassig dargebotene Stück!!!! Und vielen Dank an Jörg Ruthrof für den Bericht und die Bilder. Applaus an unsere Gäste.....die uns seit Jahren die Treue halten. Applaus.....Eure Vorstandschaft des Rauchklub Großschwarzenlohe
Gratulera R. Abraham